Kirche engagiert sich

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie einen bunten Strauß an Stiftungen mit unterschiedlichstem Engagement. Lernen Sie die Arbeit unserer Stiftungen besser kennen.www.kirche-engagiert-sich.de
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Vom Einzelgänger zum Klassensprecher

Portraitbild Julian

Ich liebe es hier auf dem Internat zu sein und helfe Mitschülern ihre Chancen und Möglichkeiten zu nutzen bzw. zu erkennen.

Julian P.

Der 13-jährige Julian ist ein stiller, verschlossener Einzelgänger. Die Scheidung der Eltern belastet ihn. Seine Noten werden immer schlechter. Plötzlich ist er in der Schule ein Problemkind, er hat kaum noch soziale Kontakte. In einer entscheidenden Phase droht sein Leben auf die schiefe Bahn zu geraten. Letzte Chance: Der Wechsel ins Internat.

Neustart in Ehingen

Im Marchtaler Internat in Ehingen blüht Julian auf. Die festen Tagesabläufe und das stabile Umfeld tun ihm gut. Erstaunlich schnell findet er sozialen Anschluss. Mit seinem breiten Wissen bringt er sich gut in den Unterricht ein. Der ehemalige Einzelgänger wird plötzlich sogar Klassensprecher, was sein Selbstvertrauen zusätzlich stärkt.

Engagiert dabei

In den Studierzeiten arbeitet Julian gezielt an seinen schulischen Schwächen. Aus einem Problemkind wird Schritt für Schritt ein gut integrierter Schüler, der mit seiner ruhigen Art ausgleichend auf andere wirkt. Er schlichtet bei Streit und Meinungsverschiedenheiten und bringt sich in verschiedene Interessengruppen ein, die das Internat bietet. Motiviert engagiert er sich in der Fußball- und der Fitness-IG, auch in der Schulband spielt er mit.

Bereit fürs Leben

Am Ende seiner Schullaufbahn schafft Julian seinen Realschulabschluss mit guten Noten und ist ein wichtiger Bestandteil der Internatsgemeinschaft geworden. Er hat gelernt, sich souverän in verschiedenen Gruppen zu bewegen und bringt alle Voraussetzungen mit, um sein Leben selbstbewusst und erfolgreich zu gestalten. Sein eigenes Fazit: „Erzieher und Mitbewohner des Internats sind schon fast eine Familie für mich geworden. Ich liebe es, hier zu sein. Und ich helfe Leuten hier, ihre Chancen und Möglichkeiten zu nutzen und zu erkennen.“

Erfolgsbeispiel für die Stiftungsarbeit

Trotz der Zuschüsse von Seiten der Diözese hätten die Eltern von Julian den Internatsbesuch alleine nicht finanzieren können. So machte am Ende das Stipendium der Stiftung Marchtaler Internate den entscheidenden Unterschied. Die Geschichte von Julian ist ein starkes Beispiel dafür, wie positiv sich ein Stipendium auswirkt, das sich eher an Leistungswillen und sozialen Aspekten orientiert als allein an den schulischen Leistungen. Wir danken von Herzen all denen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dieses Engagement ermöglichen.

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