Kirche engagiert sich

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie einen bunten Strauß an Stiftungen mit unterschiedlichstem Engagement. Lernen Sie die Arbeit unserer Stiftungen besser kennen.www.kirche-engagiert-sich.de
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Ein großes Geschenk, das viel Gutes bewirkt

Junge Menschen unterstützen

Die Stiftung Marchtaler Internate hilft bedürftigen Kindern und Jugendlichen in den Internaten. Die meisten von ihnen mussten schon in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge verkraften. Mit Ihrer Unterstützung können Sie ihnen zur Seite stehen und ihnen die Chance auf einen guten Start ins Leben schenken. Wir freuen uns über große und kleine Zuwendungen. Vergelt’s Gott!
 

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Der Törle-Acker liegt nicht weit von dem Bauernhof entfernt, auf dem die drei Binder-Schwestern aufgewachsen sind. Einst muss es dort in der Nähe ein Tor gegeben haben, das dem Acker seinen Namen gab. Die Eltern Benedikt und Auguste Binder kauften das Stück Land und machten es zu einer Wiese, um dort ihre Kühe weiden zu lassen. Doch die Zeiten ändern sich. Einst führte nur ein Weg zum Törle-Acker. Inzwischen liegt das Grundstück an einer Straße und mitten im Ort.

"Der Törle-Acker wird nicht verkauft!"

Der Vater Benedikt bestimmte, dass das Grundstück nicht verkauft werden soll. Er hoffte immer, dass eine der Schwestern sich dort einmal ein eigenes Haus bauen würde. Dazu kam es jedoch nie.

Nach dem Tod des Vaters gehörte der Törle-Acker den drei Schwestern gemeinsam. Die Kinder und die Enkelin von Elisabeth sind gut versorgt, Johanna und Hulda haben keine Nachkommen. Beim Regeln ihrer Angelegenheiten für die Nachwelt beschlossen sie, den Wunsch des Vaters zu respektieren und das Grundstück nicht zu verkaufen, sondern es zu verschenken. Die Wahl fiel auf die Stiftung Marchtaler Internate, weil Johanna die Internate aus der Zeit ihrer Berufstätigkeit kannte und die Stiftung auch schon länger mit Spenden unterstützt hatte.

Ein wahrhaft großzügiges Geschenk

Es handelt es sich um ein sehr großzügiges Geschenk. Der Törle-Acker ist weder Acker noch Wiese, sondern ein Baugrundstück von 3500 Quadratmetern mit hohem finanziellen Wert. Doch den Binder-Schwestern war es wichtiger, den Wunsch ihres Vaters zu ehren und sich entsprechend der christlichen Werte zu verhalten, die in ihrer Familie hochgehalten wurden.

Für viele der Kinder und Jugendlichen, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, stellen die Marchtaler Internate eine Form von Familienersatz dar. Sie erleben hier die Strukturen und die christlichen Werte, die Johanna Binder, Hulda Binder und Elisabeth Bumiller dank ihrer Eltern erleben durften. Die Schwestern sind sich deshalb sicher, dass ihr Vater zu ihrer Entscheidung sagen würde: "Recht hoscht g'mocht!"

Ein Zeichen setzen

In einer Zeit, die von Krisen, Skandalen und schlechten Nachrichten geprägt wird, vergessen wir allzu leicht, dass die meisten Menschen sich wünschen, Gutes zu tun. Die Binder-Schwestern setzen ein Zeichen, indem sie andere an ihrem Besitz teilhaben lassen. Und das, obwohl es auch in ihrem Umfeld Menschen gibt, die mehr als sie haben.

"Wer etwas hat und andere daran teilhaben lässt, dem wird selbst Sinn und Lebensfreude geschenkt" - so formulierte es Bischof Dr. Gebhard Fürst. Das ist wahrer Reichtum. Wenn auch Sie auf die Früchte Ihres Lebens zurückblicken können und feststellen, dass Sie und Ihre Nachkommen nicht alles brauchen, was Sie haben: Unterstützen Sie ein Projekt oder eine Stiftung, die es Ihrer Überzeugung nach verdient! Denn auch das ist ein Ziel der drei Binder-Schwestern: Sie wollen Menschen in ähnlicher Situation ermutigen, es ihnen gleich zu tun und so die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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